31. August 2015

Besuch im FuchsGarten II (+ Frage!)

Just einen Tag, nachdem ich kürzlich nur Kröten im
Fuchs-Garten präsentieren konnte,
entdeckte ich auf unserer Terrasse dieses grüne Tier.


Begegnung mit einer Riesen-Nacktschnecke.

Der Gatte und ich waren hingerissen vom Frosch,
der durch seine Farbe nahezu unnatürlich aussah.
Unser erster Frosch :-)
(es müsste ein Laubfrosch sein)


Er hüpfte in großen Sprüngen (und damit unterscheidet er sich auch 
noch von den erdfarbenen Kröten) erst über die Terrasse und dann über diesen 
Topf auf die Wiese.

Schaut mal bitte auf den roten Pfeil - 
Wisst ihr, was das für eine Pflanze ist? Sie wächst hoch,
schlingt etwas und hatte sich in diesem Jahr schon mal rötlich
verfärbt, bevor sie einging und später wieder austrieb.
Könnt Ihr mir helfen?


Als nächstes entdeckten wir dann übrigens noch eine kleine Eidechse!



24. August 2015

Schlosspark Ebeleben

Immer wieder beeindruckend, wie Dörfer und Kleinstädte durch Burg- und Schlossbauten eine Aufwertung und Prägung erfahren haben. Berühmte Beispiele sind etwa Versailles, Vaux-le-Vicomte, Reinharz, Rheinsberg.

Bei unserem Ausflug nach Mühlhausen erkundeten wir natürlich die Umgebung und entdeckten dabei den Schlosspark Ebeleben, der es wert ist, von der Hauptstraße abzufahren und erkundet zu werden.

Hoffentlich lassen Euch die Handyfotos ahnen, welche Ausmaße und Schönheit diese Anlage hat. Der Barockgarten stammt ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert, als er neben dem neu entstehenden Schloss angelegt wurde. Die Blütezeit samt Ausstattung verbindet sich allerdings mit der Mitte des 18. Jahrhunderts - prägend waren hier die Mühen des jungen Landesfürsten Christian Günther III. von Schwarzburg-Sondershausen, der in dem noch von der Renaissance geprägten Schloss aufgewachsen war, es im Rokokostil umbauen ließ und auch den Park mit Großstatuen ausstatten ließ.


Insgesamt 18 Höhenmeter werden mit der Gartenanlage überwunden. Oben seht Ihr das Rasenparterre, im Hintergrund die Orangerie, auf die der Schlosspark ausgerichtet ist. Unten seht Ihr die Rabatte aus Frauenmantel, die einen kleinen Wasserlauf versteckt.


Vor der Orangerie befindet sich der Hirschbrunnen mit Jagdmotiven. Unser Hund Chamandi war durch die vier Jagdhunde irritiert, obwohl sie doch von den steinernen Kollegen nichts zu befürchten hatte ;-)



Als einziges Wasserbauwerk dieser Art ist die "Große Kaskade" wohl das Beeindruckendste im Schlosspark Ebeleben. In DDR-Zeiten war die prächtige Anlage mit dem Schutt des 1945 zerbombten Schlosses aufgeschüttet worden. Erst ab 1997 begannen - übrigens im gesamten Garten - die Bemühungen, die bedeutende Anlage wieder ans Licht zu holen und dem historischen Wert durch eine Wiederherstellung gerecht zu werden.


Die Kaskade wurde am 2. Juli 2015 eingeweiht und wird immer samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr in Betrieb gesetzt. Wir hatten leider nicht das Glück, das Wasserspiel zu sehen.


Der Park gehört der Stadt Ebeleben und dem Diakonieverein Ebeleben-Sondershausen e. V., außerdem bemüht sich ein gemeinnütziger Parkverein um das Objekt. Förderungen sind wohl geflossen, u. a. von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, nichtsdestotrotz ist es für die doch kleine Gemeinde und den Diakonieverein sicher eine große Herausforderung gewesen, das Projekt zu realisieren. Dafür gebührt ihnen Anerkennung.

Als wir Mitte Juli 2015 dort waren, konnten wir das Gelände kostenfrei betreten und hatten auch den Hund dabei. 

22. August 2015

Besuch im FuchsGarten

Jeder Gärtner weiß von verschiedenen Tieren in, an, unter und auf seinem kostbaren Grün zu berichten. Diverse Vögel, Insekten, Nager, manchmal sogar Wild werden beobachtet. Gärtner und Tiere - sie leben miteinander und nebeneinander, mögen sich leiden, dulden sich und ab und an bekämpft der eine das andere.

Wir leben meist in friedlicher Co-Existenz mit unseren tierischen Nachbarn. Wie Ihr wisst, greifen wir nur den Zünsler an und zugegebenermaßen haben wir auch eine Ratte (wir wohnen nahe bei einem Gewässer) erst durch harte Mittel bezwingen können.

Heute also mal der Blick auf harmlosere Gefährten, die mich vor allem durch ihre Kletter- und Krabbelkünste beeindrucken.

In zwei Metern Höhe auf der Malve:


Oder hier - der Schneck:


Nicht nur die Nacktschnecken fressen an den Pflanzen herum.
Auch die Hausbesitzer brauchen Nahrung und die gewähren wir ihnen.


Seitdem es geregnet hat, sind auch unsere kleinen Froschfreunde wieder da,
sie hüpfen kreuz und quer über die Terrasse und manchmal müssen wir sie aus dem Haus retten.


Schönes Wochenende!